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Ruine des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten während der Abrissarbeiten. Im Hintergrund Friedrichswerdersche Kirche. Blick nach Norden. Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA) der DDR entstand 1964 bis 1967 nach Entwurf von Josef Kaiser, Heinz Aust, Lothar Kwasnitza und Gerhard Lehmann am früheren Schinkelplatz auf dem Friedrichswerder in Berlin Mitte direkt in Nachbarschaft der Friedrichswerderschen Kirche und des Zeughauses Unter den Linden. Der modern gestaltete Hochhausriegel in Stahlbetonkonstruktion mit seinem repräsentativen Haupteingang direkt am Spreeufer war Bestandteil des Ostberliner Regierungsbereiches am in Marx-Engels-Platz umbenannten früheren Schlossplatz und bildete dessen städtebaulichen Abschluss nach Westen. 1995 wurde das Gebäude im Interesse einer Rekonstruktion des älteren historischen Stadtraumes abgerissen.
