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Detailansicht von Schalteinheiten in der Schaltwarte des Schalthauses der »Elbtalzentrale« in Richtung Osten. Das Elektrizitätswerk »Elbtalzentrale« wurde 1911-1912 nach Plänen des bedeutenden Industriearchitekten Werner Issel (1884-1974) noch in der Formensprache des Jugendstils mit einer Fassade aus Kalksandstein gebaut. Nach einer ersten Anlaufphase als Verteilerzentrale ging die »Elbtalzentrale« am 1. Juli 1913 als Kohlekraftwerk ans Netz. Es unterstützte die Kraftwerke, die die Region mit Elektrizität versorgten: Hirschfelde, Lauda, Bohlen. 1929 wurde es wieder vom Netz genommen und fungierte als Umspann- und Schaltwerk bis in die 1970er Jahre. Bis in die 1990er Jahre wurde die »Elbtalzentrale« als Lager, Verwaltungsstandort, Fuhrpark und Werkstatt des VEB Hauswirtschaft Pirna und dessen Nachfolger genutzt. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble wird seit 1998 nicht mehr genutzt und verfällt. (Quelle: Falk Jurkiewicz, Umnutzung des E-Werks »Elbtalzentrale« Pirna)
