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Zwei der fünf Segmente mit expressiv nach oben spitz zulaufenden Dachelementen, vollständig verglasten Außenwänden und Sonnenschutzlamellen. Die Ostberliner Großgaststätte »Ahornblatt« entstand 1971 bis 1973 nach Entwurf von Gerhard Lehmann und Rüdiger Plaethe als Bestandteil eines neuen Wohngebietes auf der Fischerinsel im Stadtbezirk Mitte. Charakteristisch für das Gebäude waren seine großflächige Verglasung und seine anspruchsvolle Betonschalenkonstruktion aus fünf zusammengesetzten Hyparschalensegmenten, die durch den namhaften Konstrukteur Ulrich Müther entwickelt wurde. Die Ausführung der namensgebenden fächerförmigen Struktur erfolgte durch den auf solche Aufgaben spezialisierten VEB Spezialbetonbau. Das Gebäude beherbergte ein großes Selbstbedienungsrestaurant und Ladengeschäfte. Unter anderem erfolgte hier der Kantinenbetrieb für das benachbarte DDR-Bauministerium. Außerdem bot die Anlage Raum für Kulturveranstaltungen. Nach 1990 erfolgte die Umnutzung zur Großraumdiskothek. Obwohl das Gebäude inzwischen unter Denkmalschutz stand, wurde es im Jahre 2000 abgerissen.
