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Nachrichtenbunker des ehemaligen Großraumgefechtsstandes bei Döberitz. Der Bunker fungierte als Übergabepunkt der Deutschen Reichspost an die Wehrmachtsluftwaffe. Die Wandbilder zeigen 10 bzw. 15 Figurengruppen, die möglicherweise Bewegungsabläuf/Figuren aus dem Kampfsport darstellen. Die sowjetischen Truppen nutzten den Bunker als Sportanlage für Kraftsport bzw. als Boxhalle. Der Großraumgefechtsstand war Bestandteil der Luftverteidigungsmassnahmen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Großraum Berlin. Von ihm aus wurden Flak und Jäger koordiniert. Alle verfügbaren Informationen über anfliegende Bomberverbände wurden hier nach Höhe, Zielrichtung, Geschwindigkeit, vermutetem Ziel zusammengefasst. Der mehretagige Gefechtsstand in Stahlskelettbauweise mit dem Zentralen Lage/ Gefechtsraum wurde unter grosser Eile fertiggestellt. Er war an den Fernkabelring rund um Berlin nachrichtentechnisch angeschlossen. Nach 1945 nutzten die sowjetischen Truppen das Gebäude als Kino und Lager. Das Gebäude ist abgerissen.
