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Panoramaaufnahmne der Blockwarte des ehemaligen Kernkraftwerkes Rheinsberg (KKR). Von der Blockwarte aus wurden alle Betriebsvorgänge gesteuert. Die weiß maskierten Armaturen sind Geräten bzw. Prozessen zugeordnet, die bereits demontiert sind. Das Kernkraftwerk ging 1968 in Betrieb. Ein sowjetischer Wasser-Wasser-Energie-Reaktor (WWER-210) speiste 80 MW in das Netz. Am 1. Juni 1990 wurde das Kraftwerk wegen erheblicher Sicherheitsbedenken außer Betrieb genommen. Seit 1995 befindet sich das Kraftwerk im Rückbau. Der Rückbau wird betrieben durch die Energiewerke Nord GmbH. Die radioaktiv strahlenden Materialien werden ins Zwischenlager Nord beim Kernkraftwerk Greifswald bei Lubmin verbracht. 2007 wurde der komplette Reaktordruckbehälter, der einschließlich der 15 Zentimeter dicken Abschirmung 169 Tonnen wog, mit Hilfe eines 24-achsigen Schwerlasttransportwagens in das Zwischenlager Nord abtransportiert.
