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Abriss des verbliebenen mittleren Hotelflügels. Fassade mit Loggien, davor die Spree, im Hintergrund Fernsehturm, Marienkirche und "Forumhotel" (ehemaliges "Hotel Stadt Berlin"). Demontierter Hotelschriftzug.Das Ostberliner „Palasthotel“ war eines von vier überdurchschnittlich gut ausgestatteten Hotels in der Deutschen Demokratischen Republik, das ausschließlich Gäste aus dem „nichtsozialistischen Währungsgebiet“ beherbergte. Für Bürger der DDR war es im Allgemeinen nicht zugänglich. Das „Palasthotel“ diente DDR-Regierungsstellen zur Devisenbeschaffung und vor allem zur Kontaktpflege mit offiziellen und inoffiziellen Handelspartnern wie auch mit international gesuchten Terroristen. .Der dreiflügelige Bau mit Innenhof und Tiefgarage entstand nach Plänen von Ferenc Kiss und unter Bauleitung von Erhardt Gißke zwischen 1976 und 1979 im Bezirk Berlin-Mitte unweit des Palastes der Republik an der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße / Spandauer Straße direkt am Spreeufer gegenüber des Berliner Doms. Die Anlage mit einer Kapazität von 1000 Betten sowie 11 Restaurants und Bars mit 2000 Sitzplätzen wurde durch die staatliche Interhotelkette betrieben. 1992 erwarb die Radisson SAS-Kette den Hotelkomplex, ließ ihn 2001 abreißen und an gleicher Stelle das „City-Quartier Dom-Aquarée“ errichten.
