»Tote Orte sind im Internet gespeicherte digitale Bilder von Architekturen, die jeglichen Verwendungszweck verloren haben und dennoch weiter existieren - ungeachtet gesellschaftlicher und sozialer Veränderungen.«
Diese Definition war 1996 der Ausgangspunkt für die Realisierung eines Forschungsprojektes an der Berliner »bildo akademie für Kunst und Medien«. Die erste Version wurde Bestandteil der Internationalen Stadt Berlin, Deutschlands erster Online-Community. Seit 1999 ist es im Studiengang Kommunikationsdesign der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft beheimatet. Es wurde seitdem zur redaktionell betreuten, kollaborativen Online-Bild- und Objekt-Datenbank ausgebaut, die die gesammelten Bilder und Informationen für Recherche, Reflexion und Kommunikation als globales Bildarchiv zur Verfügung stellt.
Der Vimudeap-Bildpool entstand von 1999-2006 in einer öffentlichen Sammlungsphase. Von 105 Autoren/innen wurden 4.147 Bilder von 259 Toten Orten aus 27 Staaten zusammengetragen. Mit Stand 21. Juni 2011 haben 755.138 Besucher das Museum »betreten«. Entstanden ist damit eine inhaltlich und fotografisch anspruchsvolle Sammlung » ..., die wie ein Höhlenlabyrinth der Gegenwart funktioniert und sich geistig entsprechend vernetzt mit anderen Websites«. (FAZ, 2005)
Virtuelles Museum der Toten Orte
www.vimudeap.de
Veröffentlichungen, Präsentationen, Medienresonanz zum Vimudeap
public.vimudeap.de
Mediale Produktionen zu einzelnen Toten Orten als Buch, DVD und CD-ROM
edition.vimudeap.de